Kolleg/innen - Berufliche Situation und Perspektiven von Mitarbeiter/innen mit Migrations-hintergrund (der Ersten Generation) in der Sozialen Arbeit
Sylvia Hörner, Halle (Saale) Mai 2010
Dienstleistungserbringer - wozu Soziale Arbeit generell zählt, hängen ganz besonders von den Potentialen und Qualifikationen ihres Arbeitspersonals ab. Das Berufsleben von Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund erscheint in diesem Bereich jedoch wiederholt unterbrochen und überhaupt wenig linear.
Was wäre für eine Interkulturelle öffnung Sozialer Arbeit, bezogen auf die berufliche Integration insbesondere von Zuwander/innen - wichtig? Wie groß ist ihr personeller Anteil in diesem Bereich? Wie kamen sie zu dieser Arbeit, wie steht es um ihre Qualifikation bzw. ihre Qualifizierungsmöglichkeiten?
In Sachsen-Anhalt erschienen insgesamt nur wenige Studien (etwa Diplomarbeiten) zu Fragen der Migration und Integration. Deshalb regte 2009 das Zivilgesellschaftliche Dialogforum zur Umsetzung des Nationalen Integrationsplanes an, zu diesem Themenbereich kurz- und mittelfristig ein eigenes und landesspezifisches Profil zu entwickeln. (vgl. Integrationsbeauftragte der Landesregierung Sachsen-Anhalt 2009: 18)
Diese Pilotstudie erkundet nun ein bisher kaum beleuchtetes Feld Interkultureller öffnung - sie fragt nach beruflicher Situation und Perspektive von Kolleg/innen in der Sozialen Arbeit, die noch über eigene Zuwanderungserfahrungen verfügen und nach praktischen Ansätzen interkultureller Organisations- und Personalentwicklung.