Herzlich Willkommen
Das Mehrgenerationenhaus Pusteblume begrüßt Sie auf der Homepage und wünscht viel Spaß beim Stöbern.
 


Der neue Pustebote ist da
Ausgabe Juli
Obwohl der Sommer nun eingetroffen ist, denken wir noch lange nicht an eine Pause. Auch diesen Monat finden Sie in unserem kleinen Programmheft zahlreiche Kultur- und Aktivitätsangebote. Erleben Sie beispielsweise zu unserem Sommernachtskonzert spanische Gitarrenklänge und träumen Sie sich in den Süden. Oder besuchen Sie das Theaterstück "Kindisch sein ist fein" der Seniorentheatergruppe Spätlese. Diese und weitere Angebote finden Sie zusammengefasst in unserem neuen Pusteboten. Alles andere ist nur Urlaub!


Lust auf eine Spanische Romanze?
Die "Pusteblume" lädt zu einem Sommernachtskonzert mit spanischer Live-Gitarre
Am Freitag, den 22. Juli lädt das Mehrgenerationenhaus "Pusteblume" ab 18:00 Uhr zu einem Sommernachtskonzert mit lateinamerikanischen Gitarrenklängen ein.
Neben der Spanischen Romanze können Sie an diesem Abend noch weitere bekannte südländische Gitarrenstücke erleben. Daniel Rohrmann entführt Sie musikalisch auf den lateinamerikanischen Kontinent und in den Süden Europas. Bei Kerzenschein und einem Glas Wein erleben Sie ein einzigartiges Open-Air Konzert, das Sie schnell in die perfekte Urlaubsstimmung bringen wird.

Karten für unser diesjähriges Sommerhighlight sind im Vorverkauf bis zum 15. Juli im Büro 4 des Mehrgenerationenhauses für 6€ zu erwerben.


Halle-Neustadt und Tychy – Einen Neubeginn wagen?
Ein Reisebericht von Frank-Torsten Böger
Tychy? Nie gehört. Wo soll das sein?
Ältere Halle-Neustädter werden es vielleicht noch wissen – auch Halle-Neustadt hatte mal eine Partnerstadt. So wie heute Halle Beziehungen nach Karlsruhe pflegt.
Und eine Partnerschaft von Halle-Neustadt und Tychy kam auch nicht von ungefähr. Tychy liegt in Oberschlesien, dem polnischen Industrierevier, vergleichbar mit dem westdeutschen Ruhrgebiet.
Tychy, gesprochen „Techej“, das „ch“ wie in „ich“, ist eine Planstadt wie Halle-Neustadt. Mit dem Bau von Tychy wurde 1951 begonnen, weswegen die ältesten Teile von Tychy vor allem durch ihre im Zuckerbäckerstil gebauten Häuser geprägt sind.
(Für Leser des "Pusteboten" gehts hier weiter)
Das Zentrum Tychys ist das einzige vollständig abgeschlossene Beispiel für Architektur und Städteplanung im sozialistischen Polen und steht auch vollständig unter Denkmalschutz. Ähnlich wie in Halle-Neustadt kann man auch in Tychy die evolutionäre Entwicklung des sozialistischen Bauens anschaulich nachvollziehen. Die Wohnkomplexe sind, anders als in Halle-Neustadt, mit „osiedle A“ bis „osiedleZ“ bezeichnet, wobei osiedle für „Siedlung“ steht. Auch ist Tychy weitaus großzügiger bebaut, neben den für Großwohnsiedlungen aus der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts typischen Plattenbauten prägen auch große Freiflächen und Parks mit viel Grün das Bild.
Die Stadt belegt heute eine Fläche von 82 km2 und beherbergt etwa 130.000 Einwohner. Das schachbrettartig mit breiten alleeartigen Straßen erschließt ein Netz aus 6 Obuslinien, die von modernen elektrischen Oberleitungsbussen eines polnischen Herstellers befahren werden. Die Oberleitungsbusse fahren so leise, dass man praktisch nur die Rollgeräusche wahrnimmt. Eine S-Bahn vermittelt den Anschluss an das Oberzentrum Katowice.
In Tychy steht auch die größte Brauerei Polens, bekannt durch das „Tyskie“-Bier, was man auch z.B. im Neustadt-Center kaufen kann. In der Brauerei ist ein „Browarium“ genanntes Brauereimuseum, wo auch diverse Devotionalien rund um dieses Bier erworben werden können, angefangen von Biergläsern bis hin zu einer dicken Chronik in Polnisch und Englisch. Geöffnet ist das Museum Montag bis Sonnabend von 10 bis 20 Uhr.
Doch was erinnert heute noch an die frühere Städtepartnerschaft zu Tychy? Leider nicht viel. Aber: Unweit des Tulpenbrunnens im 3.Wohnkomplex steht eine Plastik „Bergmann aus Tychy“. Diese Skulptur, geschaffen von Augustyn Dyrda, wurde 1989 zur Bekräftigung der Freundschaft von Tychy und Halle-Neustadt unserer Heimatstadt geschenkt. Sie erinnert als letztes augenfälliges Objekt an die frühere Städtepartnerschaft.
Die „Mitteldeutschen Zeitung“ fragte zum 50-jährigen Jubiläum Halle-Neustadts bei der Stadt Halle nach, ob man sich eine Wiederbelebung der Städtepartnerschaft vorstellen könne. Oliver Paulsen, Grundsatzreferent im Büro des Oberbürgermeisters, möchte eine neue Liaison nicht ausschließen.
Leider gibt es bisher keine neuen Nachrichten dazu…


Miniramp, Slacklines und Mehr
der Tag der Städtebauförderung in Halle-Neustadt
Am Samstag wurde am Tulpenbrunnen in Halle-Neustadt der Tag der Städtebauförderung gefeiert. Zahlreiche Vertreter des Stadtteils waren mit Ständen und Aktivitätsangeboten vertreten. So konnten sich die Besucher im Fahren eines "Fatbikes" des Fahrradladens InMove probieren oder Ihre Balance auf einer Slackline erproben, die der frisch gegründete Verein "Slackliner" bereitstellte. Auf einer Miniramp des Skatevereins Congrav konnten die Skater ihr Können unter Beweis stellen. Die Awo SPI gGmbH war mit einer Mal- und Bastelstrecke für Kinder vertreten. Das eigentliche Highlight allerdings fand in der Grünen Allee statt. Hier wurden an den Laternen übergroße Blumenkästen aus Holz angebracht, die mit den Kindern farbenfroh bemalt wurden.
Der Tag der Städtebauförderung fand am Samstag bundesweit statt.
Seit 1999 erhielt der Stadtteil Halle-Neustadt durch die Städtbauförderung knapp 40 Mio Euro, die die Umsetzung zahlreiche attraktive Projekte ermöglichte. Darunter zählten neben der am Tulpenbrunnen gelegen Grünen Galerie auch der Skatepark an der Magistrale.

Neue Tischtennisgruppe sucht nach Mitgliedern
Nutzen Sie die Gelegenheit und treten Sie der neuen Tischtennisgruppe bei
Die "Pusteblume" möchte ihr Freizeitangebot, um eine neue Tischtennisgruppe erweitern. Dafür suchen wir nach neuen Mitgliedern, die Interesse daran haben, in einer kleinen Runde jeden Freitag ab 11:00 Uhr im Spiegelsaal die Kelle zu schwingen und kleine weiße Bälle über die Platte zu schlagen. Falls Sie also Interesse an Tischtennis haben sollten, zögern Sie nicht und fühlen Sie sich im Mehrgenerationenhaus "Pusteblume" herzlich willkommen. Sie haben noch Fragen? Kein Problem! Maria Subklew steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Melden Sie sich einfach telefonisch unter: 0345/68694810 oder per Mail an m.subklew@spi-ost.de


Großeltern können auch gerne teilnehmen und sich mitteilen! :)