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Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien

Projektdauer:

Unsere Zielgruppe:

  • zugewanderte Familien

Unser Projektangebot:

  • Beratungs- und Begleitungsangebot für geflüchtete Familien durch Elternbegleitung
  • Stärkung kommunaler Netzwerke
  • Hilfe bei der Beantragung von Kitaplätzen
  • Angebote für die Orientierung im Sozialraum

Projektinhalt:

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert im Rahmen des Modellprogramms Netzwerke aus Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, die Elternbegleitung für geflüchtete Familien anbieten. Dabei unterstützt das Bundesfamilienministerium lokale Elternbegleitungsnetzwerke, die niedrigschwellige Beratungs- und Begleitungsangebote für geflüchtete Familien entwickeln und umsetzen.

Das Programm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ hat zum Ziel, die Eltern- und Bildungsbegleitung neu zugewanderter Familien durch die Stärkung kommunaler Netzwerkstrukturen zu etablieren und nachhaltig im Sozialraum zu verankern.

Einrichtungen der Familienbildung, in denen Elternbegleiter*innen  tätig sind, bilden im Rahmen des Programms ein Netzwerk mit Institutionen wie Kita und Schule, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Einrichtungen der Flüchtlingshilfe, Migrantenselbstorganisationen und anderen wichtigen Akteuren im Sozialraum. In Koordination mit dem zuständigen Jugendamt ermitteln die Netzwerkpartner die konkreten Unterstützungsbedarfe der neu zugewanderten Familien vor Ort und entwickeln gemeinsam niedrigschwellige Beratungs- und Begleitungsangebote.

Neu zugewanderte Familien erhalten  konkret vor Ort wirksame Unterstützung bei der Integration, insbesondere mit Blick auf die Bildungschancen ihrer Kinder. Die Netzwerkpartner und die beteiligten Elternbegleiter*innen fungieren als Brückenbauer zwischen den geflüchteten Familien und den Bildungsinstitutionen in den Kommunen, sie geben Eltern konkrete Hilfestellung, etwa bei der Beantragung von Kita-Plätzen oder führen beispielsweise Angebote zur Orientierung im Sozialraum für die neu Angekommenen durch.

Mit der Förderung des Auf- bzw. Ausbaus von Netzwerkstrukturen zielt das Bundesmodellprogramm auf die stärkere Einbindung der Elternbegleitung in kooperative Arbeitsformen im Sozialraum und im kommunalen Kontext. Die vorhandenen Potentiale und Kompetenzen der Elternbegleiter*innen vor Ort werden durch die Vernetzung verschiedener Einrichtungen und Träger sinnvoll gebündelt.  Verbunden damit ist eine Erhöhung der Handlungsfähigkeit von Elternbegleiter*innen, Innovationen in den Angeboten zur Elternbegleitung, eine gesteigerte Aufmerksamkeit von Elternbegleitung als Folge gemeinsamen Handelns der Träger sowie eine insgesamt breitere Akzeptanz der Eltern- und Bildungsbegleitung für geflüchtete Familien.

Die Elternbegleitungsnetzwerke sollen ihre Angebote und Aktivitäten eng mit den örtlichen Trägern der Jugendhilfe bzw. Jugendämtern und anderen für die Integration zuständigen Verwaltungseinheiten auf kommunaler Ebene  abstimmen. Vernetzte Elternbegleitung soll schließlich, so das langfristige Ziel des Programms, nachhaltig in die kommunalen Planungsprozesse integriert werden. Die Stärkung und Vernetzung von Elternbegleitung als präventivem Angebot der Familienbildung vor Ort leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Bildungschancen aller Kinder.

Kontakt:

Frau Anika Hinze (Projektleitung)
Tel. 0340/ 66 12 58 35
01590/ 4499798
Mail: a.hinze@spi-ost.de

https://www.elternchance.de/bundesprogramm-starke-netzwerke/

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